Newsletter: Vortrag: Gewaltfrei trotz Boko Haram (und VV-Bericht und KVV)

Liebe KommilitonInnen,
drei kurze Meldungen:

1. Bericht von der Vollversammlung:
Heute fand die erste Vollversammlung des Semesters statt, in der wir eine Liste von 12 KandidatInnen für die Wahlen zum Fakultätsrat im Juli erstellen konnten!
Außerdem wurden Jonas Lauter und Felix Weise als Delegierte der Fachschaft in den SETh gewählt.
Die nächste Vollversammlung findet am 6.7.2016 statt, in dieser Vollversammlung werden wir dann alle anderen Gremien neu wählen, den Kassenbericht machen etc.
Einladungen kommen zeitnah.
Das vorläufige Protokoll zur heutigen Vollversammlung findet ihr hier.

2. KVV: Das Kommentierte Vorlesungsverzeichnis wird auch dieses Semester wieder von fleißigen KommilitonInnen erstellt, sie suchen noch Unterstützung insbesondere Menschen, die graphisch fit sind. Das konstituierende Treffen findet nächste Woche am Do. 19.5. um 13 Uhr st.
im Theatersaal der Triplex-Mensa statt.
Das KVV wird dieses Semester erstmalig sowohl gedruckt als auch digital gleichzeitig erscheinen.

3. Vortrag und Diskussion: Gewaltfrei trotz Boko Haram
Interreligiöse Friedensarbeit im Angesicht des Terrors
Mit Rev. Ephraim Kadala und Hussaini Shuaibu
Mittwoch 18.5., 19 Uhr, Peterskirche, Plöck 70, Heidelberg

Die Fachschaft Theologie Heidelberg, die Evangelische Studierendengemeinde HD, die Muslimische Studierendengruppe, der Heidelberger Friedensratschlag und das Ökumenischen Wohnheim laden für den nächsten Mittwoch, den 18. Mai um 19 Uhr in der Peterskirche zu einem Vortrag mit Rev. Ephraim Kadala und Hussaini Shuaibu über die Situation in Nordostnigeria und die interreligiöse Friedensarbeit der Ekklesiyar Yan’uwa a Nigeria (EYN – Kirche der Geschwister)

Rev. Kadala und  Hussaini Shuaibu arbeiten für Versöhnung zwischen Christian and Muslim Peace Initiative (CAMPI) in Nordostnigeria mit Christen und Muslimen, die vor der islamistischen Terrormiliz Boko Haram fliehen musten.
Rev. Kadala ist Pastor in der EYN, einer der größten Kirchen in Nordostnigeria. Sie wurden besonders von Boko Haram getroffen, als Tochterkirche der historischen Friedenskirche der Church of the Brethren sind sie jedoch weiter überzeugt, dass nur Verzicht auf Gewalt und aktive Feindesliebe ihre Situation verwandeln kann. Hussaini Shuaibu ist Muslim und Mitarbeiter bei CAMPI, das 2010 von der EYN und muslimischen Partnern gegründet wurde.
Mit humanitärer Unterstützung, Ausbildung in friedlicher Konfliktlösung, Traumatherapie und interreligiösem Dialog entziehen dem Hass der Terroristen den Nährboden und leisten einen konkreten Beitrag im Kampf gegen den Terror – ganz ohne Waffen.
Für dieses Engagement erhalten Sie am 20.5. in Rottenburg am Neckar den Michael-Sattler-Friedenspreis, Laudator ist der renommierte Theologe Prof. (em) Jürgen Moltmann.
Am 18.5. werden sie in Heidelberg sein und von der Lage in Nordostnigeria und ihrer Arbeit berichten.

Mehr Informationen:
https://fstheologiehd.wordpress.com/2016/05/08/gewaltfrei-trotz-boko-haram/
https://www.facebook.com/events/753143488119553/
http://www.michael-sattler-friedenspreis.de/sattlerpreis-2016/
http://www.michael-sattler-friedenspreis.de/pressemeldungen-2016/

Mit freundlichen Grüßen,
Benjamin Krauß für die Fachschaft Theologie

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Gewaltfrei trotz Boko Haram

Interreligiöse Friedensarbeit im Angesicht des Terrors
Vortrag und Gespräch zur Situation in Nigeria

Mittwoch 18.5.16, 19 Uhr, Peterskirche, Plöck 70, Heidelberg

Kann oder soll man Terroristen lieben?
Was bedeutet Feindesliebe angesichts der Herausforderungen des Terrorisismus? Gibt es gewaltfreie Wege der Terrorbekämpfung und langfristiger Versöhnung zwischen Opfern und Tätern?

peace-circle

In ihrem Vortrag berichten Ephraim Kadala, Pastor der Ekklesiyar Yan’uwa a Nigeria (Kirche der Geschwister, EYN), und Hussaini Shuaibu, muslimischer Mitarbeiter der Christian and Muslim Peace Initiative, (CAMPI), von der Gewalt der Terrormiliz Boko Haram gegen Christen und Muslime im Nordosten Nigerias und ihrer interreligiösen Versöhnungsarbeit angesichts dieser Gräueltaten.

Im April 2014 entführte die Terrororganisation Boko Haram 276 Schülerinnen. Die meisten gehörten zur EYN. Seit Jahren terrorisiert Boko Haram die Christen der Region, tötete mehr als 10.000 Menschen und vertrieb Tausende aus ihrer Heimat.
Trotz der Aggression hält die EYN an der Friedensbotschaft des Evangeliums fest und unterrichtet ihre Glieder in der biblischen Lehre von Frieden und Versöhnung, knüpft Kontakte zu dialogbereiten Muslimen, arbeitet gegen die ökonomischen und politischen Ursachen der Gewalt. Der Schwerpunkt ihres Beitrags zur friedlichen Koexistenz von
Muslimen und Christen besteht in Ausbildung und Training für Konfliktsituationen, sowie Traumabearbeitung.
Für ihr Engagement erhalten EYN und CAMPI am 20.5 2016 in Rottenburg/Neckar den Michael-Sattler-Friedenspreis des Deutschen Mennonitischen Friedenskomitees.

Der Vortrag wird veranstaltet von der Fachschaft Theologie gemeinsam mit der Evangelischen Studierendengemeinde, der Muslimischen Studierenden Gruppe, dem Heidelberger Friedensratschlag und dem Ökumenischen Wohnheim. Vortrag und Diskussion werden in englischer Sprache sein, Übersetzung ist bei Bedarf möglich.

Mehr Informationen finden sich hier.