Sandra Weiss – Studentische Mitbestimmung nutzen!

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Hallo!

Ich heiße Sandra und bin im Oktober 2016 für mein Hauptstudium ins wunderschöne Heidelberg gewechselt. Zuvor war ich für mein Grundstudium an der Augustana-Hochschule in NeSandrauendettelsau und danach für ein ökumenisches Studienjahr in Rom. Ursprünglich komme ich aus der Nähe von Augsburg und stehe nach wie vor auf der bayrischen Anwärterliste.

Nach der Werbung für den Fakultätsrat in einer Vorlesung habe ich mich entschlossen zu kandidieren, da ich die Möglichkeit schätze, Anliegen von uns Studierenden auf dieser Ebene einzubringen. Während meines Grundstudiums war ich für zwei Semester als Sozial- und Finanzreferentin im AStA (Fachschaft) der Augustana-Hochschule und konnte in verschiedenen Ausschüssen und im Hochschulsenat erste Gremienerfahrung sammeln. Zudem durfte ich auf dem SETh und auf der Versammlung der Bundes-ESG als Delegierte die Studierendenschaft vertreten.

Ich würde mich freuen, auch hier in Heidelberg unsere Anliegen einbringen zu können.

Sandra Weiss, Magister Theologiae, 8. Fachsemester


Bei den Fakultätsratwahlen können alle Studierenden, die mit einem Erstfach an der Theologischen Fakultät Heidelberg eingeschrieben sind ihre Vertreter*innen für den Fakultätsrat wählen, das höchste Gremium an der Theologischen Fakultät.Die Wahlen finden vom 20.-22.06.2017 in der Neuen Uni statt.

Orientierungstage 2017

Ablauf der Orientierungs- und Einführungstage Sommersemester 2017

 Mittwoch, 05. April 2017

Ab 9:30:              Ankommen, kennenlernen

11:00:                 Wie funktioniert das Studium I

12:45:                 Gemeinsames Mittagessen (fakultativ, empfohlen)

14:00:                 Wie funktioniert das Studium II

15:00 – 17:00:   Stadtrallye (fakultativ) Treffpunkt: Hof Karlstraße 16

18:00:                 Gemeinsames Grillen (fakultativ) Hof Karlstraße 16

Donnerstag, 06. April 2017 (WechslerInnen-Tag)

9:30:                   Frühstück mit Dozierenden

11:00:                 Fakultätsführung

11:30:                 Vorstellung der Hochschulpolitik Fachschaftskeller Kisselgasse 1

12:00:                 Gemeinsames Mittagessen (fakultativ, empfohlen)

13:45:                 Vorstellung der Hochschulgruppen

14:00:                 a) Einführung in die Prüfungsordnungen, getrennt nach Abschluss

Anschließend: Stundenplanerstellung

  1. b) WechslerInnen-Kennenlernen, Fragen und Antworten zum Studium in Heidelberg

20:00:                 Kneipentour (fakultativ) Treffpunkt: Vor Kisselgasse 1

 

Freitag, 07. April 2017

10:00:                 Vorstellung der Konvente der Landeskirchen

10:30:                 Fragerunde mit Prüfungsamt (evtl. auch Fachstudienberater)

11:30:                 Studieren im Ausland

12:15:                 Abschlussrunde

13:00:                 Wanderung zur Thingstätte mit Picknick, Ende gegen 16:00 (fakultativ)

 

Soweit nicht anders vermerkt, finden alle Veranstaltungen in ÜR3, Karlstraße 16 (ganz oben) statt

Noch Fragen offen? Kontaktiert das Vorbereitungsteam!

Hey, alles glänzt, so schön neu. Hey, wenns dir nicht gefällt, mach neu.

Mann muss auch mal auf Peter Fox hören.

Darum laden wir alle dazu ein, am Dienstag, den 21.03.2017 dabei mitzuhelfen, den FS-Raum neu zu gestalten. Ein Anliegen von uns ist es, einen abschließbaren Abstellbereich zu schaffen. Darüber hinaus sind unsere Gedanken noch frei und wir freuen uns über viele Köpfe, die mit überlegen, wie was wo hingestellt werden kann

……..uuuunnnd dann natürlich auch kräftig mit anpacken. Wir wollen nämlich, um kreativ wirken zu können, mal alles aus dem FS-Raum rausräumen, inventarisieren und dann nach neuem Konzept einräumen. Wir freuen uns beim kreativen Planen und Rausräumen über viele helfende Hände und Köpfe. Unten schon mal ein paar Ideen:

Legende: St = Stuhl; KS = Kühlschrank; H-Schrank = Hängeschrank

Mission Impossible: ein Bericht vom Studientag 2016

Mission: Impossible?! – Verkündigung im Kontext einer globalen Gesellschaft

… so lautete das Motto unseres diesjährigen Studientags am 16.11., der um 10:10 Uhr „pünktlich mit zehn Minuten Verspätung“ durch Moderator Johannes Paulokat eröffnet wurde. Zu Beginn ging es erst einmal darum, was die Teilnehmer unter „Mission“ eigentlich verstehen. Hierzu wurden die Anwesenden aufgefordert, auf drei Plakaten ihre Position deutlich zu machen: „Mission gehört zum Selbstverständnis der Kirche“, „Mission bedeutet für mich…“ und „Mission spielt in meinem Leben eine wichtige Rolle“. Zudem wurde die Twitterwall vorgestellt: Unter #StudientagMission konnten alle Teilnehmer den ganzen Tag über Gedanken und Fragen zum Thema posten. Für Nicht-Twitternutzer gab es die Möglichkeit, analog Tweets auf Zetteln zu verfassen, die dann durch Jonas Lauter der Twitterwall hinzugefügt wurden.

Eröffnung der Podiumsdiskussion
Eröffnung der Podiumsdiskussion

Dann war es auch schon Zeit für den ersten Vortrag: Unter Moderation von Christoph Wiesinger diskutierten Dr. Roland Hardmaier (Evangelikaler), Dr. Markus Luber (Katholik) und Prof. Dr. Theo Sundermeier (Protestant) über unterschiedliche Missionsverständnisse. So sehen die Evangelikalen aufgrund des Missionsbefehls die Kirche zur Mission verpflichtet, die in Wort und Tat geschehen soll. Mission ist für sie die Grundaufgabe der Kirche. Dr. Markus Luber erklärte, dass der katholische Missionsbegriff beispielsweise durch das 2. Vatikanische Konzil und das Dokument „Dei Verbum“ geprägt wurde. Er verwies auch auf die Schrift „Evangelii Gaudium“ von Papst Franziskus, der Motivation für die Mission die Freude des Evangeliums nennt. Für Prof. Dr. Theo Sundermeier liegt der Schlüssel zum evangelischen Missionsverständnis nicht im Missionsbefehl, sondern in Mt 5: „Ihr seid das Salz der Erde“ und „Ihr seid das Licht der Welt“. Dadurch werden die Jünger auf eine Identität festgelegt die sie in die Welt tragen. Im Anschluss an die Diskussion stellten sich die Redner den Fragen des Publikums.

Nach einer kurzen Pause ging es direkt weiter mit dem Vortrag „Christliches Zeugnis in einer multireligiösen Welt – ökumenisches Dokument zur Mission“ von PD Dr. Claudia Jahnel. Dieses Dokument war in Zusammenarbeit des Ökumenischen Rats der Kirchen, des Päpstlichen Rats für Interreligiösen Dialog und der weltweiten Evangelischen Allianz entstanden. Angesichts von interreligiösen Spannungen, die oftmals zu Gewalt führen, werden hierin Empfehlungen für einen gemeinsamen Verhaltenskodex ausgesprochen. Dies ist umso bemerkenswerter, da eine solche Kooperation lange Zeit undenkbar war.

Damit war es auch schon Zeit für die Mittagspause. Wir stärkten uns mit hervorragendem indischem Essen aus dem „Raja Rani“, das für alle Teilnehmer kostenlos war. Allerdings wurde um Spenden gebeten, welche dem Projekt „Frühstück im Winter“ zugutekommen sollen, welches in wechselnden Gemeinden Bedürftige mit einem kostenlosen Frühstück versorgt.

Nach dem Essen stand der nächste Vortrag auf dem Plan. Nachdem sich der erste Teil vor allem mit praktischen Aspekten der Mission beschäftigt hatte, ging Rasmus Nagel in seinem Beitrag „Systematisch-theologische Grundlagen zu Universalität und Partikularität des christlichen Glaubens“ auf die theoretischen Grundlagen ein. Ausgehend vom zeitgeschichtlichen Kontext des Erstarkens identitärer Bewegungen über eine theoretische Abgrenzung der Begriffe „Universalität“ und „Partikularität“ stellte er die Frage, inwieweit der Glaube einen Universalitätsanspruch geltend machen kann. Auch wenn laut Twitterwall nach dem anspruchsvollen Vortrag dem ein oder anderen „der Kopf von all den -ismen“ schwirrte, zeigte sich das große Interesse auch an diesem Thema in der langen Fragerunde im Anschluss.

Danach gab es eine kurze Stärkung mit Kaffee, Tee und Keksen. Als dann alle wieder aufnahmefähig waren, konnte man je nach Interessenschwerpunkt an unterschiedlichen Workshops teilnehmen. Workshop 1: „Abendmahl online? Vom Wert der Virtualität für geistliche Angebote im Netz“ unter der Leitung von Oliver Weidermann beschäftigte sich mit der Frage, welche geistlichen Handlungen auch online durchführbar sind. Hierbei zeigte sich vor allem, dass die Beurteilung dieser Frage stark von dem Verständnis des Abendmahlsbegriffs der einzelnen Teilnehmer abhing. Der Möglichkeit des Segenspendens online standen jedoch alle positiv gegenüber. Der zweite Workshop: „Mission: Inklusion. Religionspädagogisches Arbeiten in inklusiven Gruppen“ unter der Leitung von Mareike Schnürer kam zu dem Ergebnis, dass man für erfolgreiche Inklusion unterschiedliche Bedürfnisse erkennen und darauf eingehen muss. Pfr. Jens Martin Sauter erzählte im Workshop „Taufe und Asyl. Warum wollen Flüchtlinge Christen werden, und was bedeutet das für unsere Gemeinden?“ von seinen persönlichen Erfahrungen zum Thema. In der Diskussion wurden verschiedene Probleme thematisiert. Workshop 4: „Fresh expressions of church – Praxisbeispiele von Kirche außerhalb kirchlicher Mauern“ von Adrian Schleifenbaum setzte sich mit der „FreshX“-Bewegung aus der anglikanischen Kirche in England auseinander. Und Pfr. Wolfgang Loest stellte im Workshop „Kirche 2.0. Verkündigung auf Facebook, Snapchat & Co“ unter anderem „Snapchurch“ und Mikroandachten auf Facebook vor.

Dann war es schon Zeit für die Abschlussrunde. Um zu sehen, inwieweit sich das Missionsverständnis der Teilnehmer im Verlauf des Tages gewandelt hatte, sollten alle nun zum zweiten Mal das Plakat „Mission bedeutet für mich…“ ergänzen.

Insgesamt lässt sich sagen, dass der von Felix Weise geplante Tag ein voller Erfolg war. Alle Teilnehmer haben eine Menge Denkanstöße und neue Blickweisen auf das Thema Mission erhalten. Somit hat sich der Besuch in jeder Hinsicht gelohnt!

von Jana Hofmann

Der nächste Studientag ist schon in Planung. Es wird ganz grob um die Thematik Kirche, Wirtschaft und Geld gehen. Wer Interesse hat mitzudenken und planen, ist herzlich eingeladen und kann sich bei Felix unter fachschaft@theologie.uni-heidelberg.de melden.