Save the Date: Orientierungstage WiSe 2017/18

Die Orientierungstage für das Winteresemester 2017/18 finden vom 11.-13. Oktober 2017 im Ü3 des DWI in der Karlstraße 16, 69117 Heidelberg statt.

Mehr Infos folgen bei Zeiten.

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Brandbrief: 10 von 17 StuRa-Referaten unbesetzt

Folgender Brandbrief erreichte die Fachschaft Theologie in der vorlesungsfreien Zeit:

Liebe Kommilitonen und Kommilitoninnen,

ich schreibe euch diesen Brandbrief mit der dringenden Bitte um euer Engagement.

Derzeit sind sehr viele Referate des Studierendenrats unbesetzt bzw. werden nur kommissarisch bearbeitet, oder andersherum: Nur 7 von 17 Referaten sind besetzt.

Unter den unbesetzten Referaten sind auch Finanzen, Verkehr, Räume, Rechtsfragen und auch Öffentlichkeitsarbeit.

Gerade die Nichtbesetzung des Referats für Öffentlichkeitsarbeit ärgert mich sehr, da ohne eine gute PR alle anderen Referate und Projekte behindert werden. Der StuRa ist immernoch entweder unbekannt oder zu oft negativ konnotiert bei unseren Studis, und das trotz toller Errungenschaften und Erfolge in den letzten Jahren. Da könnten der StuRa und die Referate noch so gute Arbeit leisten: Wenn es keiner mitkriegt, wird es niemand wertschätzen, unterstützen, später weitermachen.

Traut euch, euch kreativ und motiviert hinter ein Referat zu klemmen. Man hat so viel Gestaltungsfreiheit, muss nicht stundenlang mit 50 Leuten debattieren sondern kann direkt anpacken, die Erfolge werden schnell sichtbar. Und wenn man eben mal keine Zeit hat, hat man eben keine Zeit.

Kurz nochmal die Vorzüge eines*einer Referenten*in:

– Zuschüsse über 500€ pro Projekt: Jemand hat eine gute Idee –> man brauch Geld dafür –> man setzt das Projekt um.

– Schlüssel zu den StuRa-Räumlichkeiten (Büro & Sandgasse)

– Stadtmobil-Nutzung für Referatsarbeit

– facebook etc. als PR-Plattform für deine Referatsarbeit

– politische Stellungnahmen und Forderungen finden Gehör

– sehr viel Know-How in der RefKonf vorhanden, um Projekte umzusetzen

– Es gibt einem ein wahnsinnig gutes Gefühl, Projekte auf direktem Wege zu unterstützen und gelingen zu sehen.

Folgende Referate suchen Besetzung:

– Finanzreferat (btw: 400€ Aufwandsentschädigung)

Ohne Finanzreferat ist die VS auf allen Ebenen gehemmt, da dann die Finanzen viel zu zäh oder gar nicht funktionieren.

– Öffentlichkeitsarbeit:

facebook, twitter, Marketing: Wie mache ich Hochschulpolitik schmackhaft, wie erreiche ich unsere Studis? Vom Design von Flyern bis zur Promo-Aktion vor der Mensa gibt’s viele Möglichkeiten, sich auszutoben.

-Räume:

Die Uni bietet studentischen Gruppen oft keine Räume für ihr Engagement. Der StuRa widerspricht einer Anmietung. Seit Jahren tut sich hier nichts auf beiden Seiten. Das kann man in diesem Referat ändern: Engagement braucht Raum!

– Verkehr:

Semesterticket zu teuer? Fahrradwege kaputt? VRN-NextBike? CarSharing? Stadtpolitik macht nicht genug? Das sind Felder des Referats für Verkehr!

– Studierendenwerk:

Warum steigt der Verwaltungsbeitrag für das StuWe? Bzw. wieso tut er es nicht? Wieso ist das Bier in der Mensa so teuer? Wie geht das StuWe denn so mit der Wohnsituation um? Wieso sind Partys in der Mensa so unglaublich teuer?

– Internationale Studierende

– Referat für Lehre und Lernen

– Referat für Rechtsfragen

– Konstitution der VS und Gremienkoordination

– QSM-Referat ab 18.04. ebenfalls kommissarisch

Und Nebenbei: Der Vorsitz sucht weiterhin Nachfolger*innen!

Am 18.04. ist die erste Sitzung des StuRa. Die VS zählt auf eure Bewerbungen!

Wenn ihr Fragen habt, euch nicht sicher seid, euch ein Referat vllt zu viel wäre, aber Bock habt ihr trotzdem oder ihr einfach nur Interesse habt, meldet euch gern bei mir, dem StuRa-Büro oder einer StuRa-Person eurer Wahl.

Lieben Gruß und noch schöne Semesterferien,

 

Alexander Knabe

Orientierungstage 2017

Ablauf der Orientierungs- und Einführungstage Sommersemester 2017

 Mittwoch, 05. April 2017

Ab 9:30:              Ankommen, kennenlernen

11:00:                 Wie funktioniert das Studium I

12:45:                 Gemeinsames Mittagessen (fakultativ, empfohlen)

14:00:                 Wie funktioniert das Studium II

15:00 – 17:00:   Stadtrallye (fakultativ) Treffpunkt: Hof Karlstraße 16

18:00:                 Gemeinsames Grillen (fakultativ) Hof Karlstraße 16

Donnerstag, 06. April 2017 (WechslerInnen-Tag)

9:30:                   Frühstück mit Dozierenden

11:00:                 Fakultätsführung

11:30:                 Vorstellung der Hochschulpolitik Fachschaftskeller Kisselgasse 1

12:00:                 Gemeinsames Mittagessen (fakultativ, empfohlen)

13:45:                 Vorstellung der Hochschulgruppen

14:00:                 a) Einführung in die Prüfungsordnungen, getrennt nach Abschluss

Anschließend: Stundenplanerstellung

  1. b) WechslerInnen-Kennenlernen, Fragen und Antworten zum Studium in Heidelberg

20:00:                 Kneipentour (fakultativ) Treffpunkt: Vor Kisselgasse 1

 

Freitag, 07. April 2017

10:00:                 Vorstellung der Konvente der Landeskirchen

10:30:                 Fragerunde mit Prüfungsamt (evtl. auch Fachstudienberater)

11:30:                 Studieren im Ausland

12:15:                 Abschlussrunde

13:00:                 Wanderung zur Thingstätte mit Picknick, Ende gegen 16:00 (fakultativ)

 

Soweit nicht anders vermerkt, finden alle Veranstaltungen in ÜR3, Karlstraße 16 (ganz oben) statt

Noch Fragen offen? Kontaktiert das Vorbereitungsteam!

Mission Impossible: ein Bericht vom Studientag 2016

Mission: Impossible?! – Verkündigung im Kontext einer globalen Gesellschaft

… so lautete das Motto unseres diesjährigen Studientags am 16.11., der um 10:10 Uhr „pünktlich mit zehn Minuten Verspätung“ durch Moderator Johannes Paulokat eröffnet wurde. Zu Beginn ging es erst einmal darum, was die Teilnehmer unter „Mission“ eigentlich verstehen. Hierzu wurden die Anwesenden aufgefordert, auf drei Plakaten ihre Position deutlich zu machen: „Mission gehört zum Selbstverständnis der Kirche“, „Mission bedeutet für mich…“ und „Mission spielt in meinem Leben eine wichtige Rolle“. Zudem wurde die Twitterwall vorgestellt: Unter #StudientagMission konnten alle Teilnehmer den ganzen Tag über Gedanken und Fragen zum Thema posten. Für Nicht-Twitternutzer gab es die Möglichkeit, analog Tweets auf Zetteln zu verfassen, die dann durch Jonas Lauter der Twitterwall hinzugefügt wurden.

Eröffnung der Podiumsdiskussion
Eröffnung der Podiumsdiskussion

Dann war es auch schon Zeit für den ersten Vortrag: Unter Moderation von Christoph Wiesinger diskutierten Dr. Roland Hardmaier (Evangelikaler), Dr. Markus Luber (Katholik) und Prof. Dr. Theo Sundermeier (Protestant) über unterschiedliche Missionsverständnisse. So sehen die Evangelikalen aufgrund des Missionsbefehls die Kirche zur Mission verpflichtet, die in Wort und Tat geschehen soll. Mission ist für sie die Grundaufgabe der Kirche. Dr. Markus Luber erklärte, dass der katholische Missionsbegriff beispielsweise durch das 2. Vatikanische Konzil und das Dokument „Dei Verbum“ geprägt wurde. Er verwies auch auf die Schrift „Evangelii Gaudium“ von Papst Franziskus, der Motivation für die Mission die Freude des Evangeliums nennt. Für Prof. Dr. Theo Sundermeier liegt der Schlüssel zum evangelischen Missionsverständnis nicht im Missionsbefehl, sondern in Mt 5: „Ihr seid das Salz der Erde“ und „Ihr seid das Licht der Welt“. Dadurch werden die Jünger auf eine Identität festgelegt die sie in die Welt tragen. Im Anschluss an die Diskussion stellten sich die Redner den Fragen des Publikums.

Nach einer kurzen Pause ging es direkt weiter mit dem Vortrag „Christliches Zeugnis in einer multireligiösen Welt – ökumenisches Dokument zur Mission“ von PD Dr. Claudia Jahnel. Dieses Dokument war in Zusammenarbeit des Ökumenischen Rats der Kirchen, des Päpstlichen Rats für Interreligiösen Dialog und der weltweiten Evangelischen Allianz entstanden. Angesichts von interreligiösen Spannungen, die oftmals zu Gewalt führen, werden hierin Empfehlungen für einen gemeinsamen Verhaltenskodex ausgesprochen. Dies ist umso bemerkenswerter, da eine solche Kooperation lange Zeit undenkbar war.

Damit war es auch schon Zeit für die Mittagspause. Wir stärkten uns mit hervorragendem indischem Essen aus dem „Raja Rani“, das für alle Teilnehmer kostenlos war. Allerdings wurde um Spenden gebeten, welche dem Projekt „Frühstück im Winter“ zugutekommen sollen, welches in wechselnden Gemeinden Bedürftige mit einem kostenlosen Frühstück versorgt.

Nach dem Essen stand der nächste Vortrag auf dem Plan. Nachdem sich der erste Teil vor allem mit praktischen Aspekten der Mission beschäftigt hatte, ging Rasmus Nagel in seinem Beitrag „Systematisch-theologische Grundlagen zu Universalität und Partikularität des christlichen Glaubens“ auf die theoretischen Grundlagen ein. Ausgehend vom zeitgeschichtlichen Kontext des Erstarkens identitärer Bewegungen über eine theoretische Abgrenzung der Begriffe „Universalität“ und „Partikularität“ stellte er die Frage, inwieweit der Glaube einen Universalitätsanspruch geltend machen kann. Auch wenn laut Twitterwall nach dem anspruchsvollen Vortrag dem ein oder anderen „der Kopf von all den -ismen“ schwirrte, zeigte sich das große Interesse auch an diesem Thema in der langen Fragerunde im Anschluss.

Danach gab es eine kurze Stärkung mit Kaffee, Tee und Keksen. Als dann alle wieder aufnahmefähig waren, konnte man je nach Interessenschwerpunkt an unterschiedlichen Workshops teilnehmen. Workshop 1: „Abendmahl online? Vom Wert der Virtualität für geistliche Angebote im Netz“ unter der Leitung von Oliver Weidermann beschäftigte sich mit der Frage, welche geistlichen Handlungen auch online durchführbar sind. Hierbei zeigte sich vor allem, dass die Beurteilung dieser Frage stark von dem Verständnis des Abendmahlsbegriffs der einzelnen Teilnehmer abhing. Der Möglichkeit des Segenspendens online standen jedoch alle positiv gegenüber. Der zweite Workshop: „Mission: Inklusion. Religionspädagogisches Arbeiten in inklusiven Gruppen“ unter der Leitung von Mareike Schnürer kam zu dem Ergebnis, dass man für erfolgreiche Inklusion unterschiedliche Bedürfnisse erkennen und darauf eingehen muss. Pfr. Jens Martin Sauter erzählte im Workshop „Taufe und Asyl. Warum wollen Flüchtlinge Christen werden, und was bedeutet das für unsere Gemeinden?“ von seinen persönlichen Erfahrungen zum Thema. In der Diskussion wurden verschiedene Probleme thematisiert. Workshop 4: „Fresh expressions of church – Praxisbeispiele von Kirche außerhalb kirchlicher Mauern“ von Adrian Schleifenbaum setzte sich mit der „FreshX“-Bewegung aus der anglikanischen Kirche in England auseinander. Und Pfr. Wolfgang Loest stellte im Workshop „Kirche 2.0. Verkündigung auf Facebook, Snapchat & Co“ unter anderem „Snapchurch“ und Mikroandachten auf Facebook vor.

Dann war es schon Zeit für die Abschlussrunde. Um zu sehen, inwieweit sich das Missionsverständnis der Teilnehmer im Verlauf des Tages gewandelt hatte, sollten alle nun zum zweiten Mal das Plakat „Mission bedeutet für mich…“ ergänzen.

Insgesamt lässt sich sagen, dass der von Felix Weise geplante Tag ein voller Erfolg war. Alle Teilnehmer haben eine Menge Denkanstöße und neue Blickweisen auf das Thema Mission erhalten. Somit hat sich der Besuch in jeder Hinsicht gelohnt!

von Jana Hofmann

Der nächste Studientag ist schon in Planung. Es wird ganz grob um die Thematik Kirche, Wirtschaft und Geld gehen. Wer Interesse hat mitzudenken und planen, ist herzlich eingeladen und kann sich bei Felix unter fachschaft@theologie.uni-heidelberg.de melden.

Die Theologie besser machen…

… könnt ihr, wenn ihr bei der Studienfachbefragung teilnehmt. Alle an der theologischen Fakultät eingeschriebenen Studierenden haben über ihre Unimailadresse einen Fragebogen bekommen. Helft mit dort die Qualität, die die theologische Fakultät in Heidelberg schon jetzt hat aufrechtzuerhalten und dort Verbesserungen anzustoßen, wo sie nötig sind!

 

Was hat die Fachschaft dieses Semester eigentlich gemacht?

Falls ihr euch gefragt habt, was diese Menschen in der Fachschaft dieses Semester in ihren Sitzungen Mittwochs und darüber hinaus an der Fakultät so angestellt haben, hier eine kleine Auswahl an Highlights: die Best-Ofs der Gremienarbeit und Sternstunden des Lebens an der theologischen Fakultät Heidelberg!

Semestereröffnung: mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen begrüßten Dekanat und Fachschaft zusammen alle Erstis und Wechsler_innen und alle aus den Ferien zurückgekehrten im Wintersemester 2015/16

Studientag: unter dem Motto „Viele Glieder – ein Leib/d. Gemeinsam studieren, unterschiedlich glauben!?“ beschäftigten sich Studierende mit den verschiedenen Glaubensrichtungen- und Praktiken, die an unserer Fakultät zu finden sind. Marc Jansen hat dazu einen Bericht geschrieben: http://www2.theologie.uni-heidelberg.de/fachschaft/?p=1059

Party!: die Feierwütigen unter uns kamen auf der MathPhysTheo auf ihre Kosten. Bilder sagen mehr als Worte: http://mathphystheo.de/galerie/fest2015ws1/

Bibliothek: Gute Nachricht für alle Bib-Ratten! Die Fachschaft konnte sich dafür einsetzen, dass die Öffnungszeiten der Bibliothek wieder aufgestockt werden! Seit dem 1.2. dieses Jahres hat die Bibliothek des Theologischen Seminars im Semester wieder Montag bis Freitag von 8 bis 21:45 Uhr und samstags von 9 bis 18 Uhr, in der vorlesungsfreien Zeit Montag bis Freitag von 8 bis 19:45 Uhr und samstags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. An dieser Stelle wünschen wir viel Erfolg beim Schreiben der Hausarbeiten und beim Lernen!

Winteraktionen: Sowohl beim alljährlichen adventlichen Weihnachtsbaumschmücken als auch beim Wintergrillen im Januar waren viele von euch dabei und erfreuten sich an Glühwein und guten Gesprächen im Foyer und auf dem PTS-Parkplatz am Feuer.

Gremienzeugs: die Studierenden, die euch in den Gremien der Fakultät vertreten, hatten dieses Jahr die schwere Aufgabe, unter erschwerten finanziellen Bedingungen und Sparzwang für ein konstant gutes Lehrangebot zu sorgen. In Studienkommission und Budgetierungskommission, in den Sozietäten und im Fakultätsrat mussten angesichts der Umverteilung der Qualitätssicherungsmittel Prioritäten gesetzt werden, nachhaltige Entscheidungen getroffen und viel mit dem Dekanat verhandelt werden.

Initiative: die Fachschaft bemüht sich außerdem darum, das Studieren an unserer Fakultät noch attraktiver zu machen und tüftelt gerade an einem Buddy-Programm, das Schülerinnen und Schülern und anderen mit Interesse am Theologiestudium einen begleiteten Schnuppertag an unserer Fakultät bieten soll. Außerdem wird sich die Fachschaft in Zukunft mehr an den Orientierungstagen beteiligen und so Erstis und Wechslern, das Ankommen in Heidelberg erleichtern.

Ferien!?: in der vorlesungsfreien Zeit werden zwar keine Fachschaftssitzungen stattfinden, trotzdem ruht die Fachschaft nicht. Wer möchte, kann den Fachschaftsraum zum Quatschen und Entspannen in der Lernpause nutzen. Außerdem gibt es AGs, die sich in den Ferien treffen und zusammen arbeiten werden. Eine Gruppe wird sich zum Beispiel damit beschäftigen, wie Examenskandidat_innen bei der Vorbereitung auf das Examen unterstützt werden können. Wir stehen im Kontakt und versuchen die Ordner und Unterlagen der letzten Repetitorien in der Fakultätsbibliothek zur Verfügung zu stellen.

Eine andere Gruppe wird an der Homepage herumbasteln und eine weitere wird die anstehenden Wahlen im Sommersemester vorbereiten. Nach dem Sommersemester werden einige Studierende, die Gremienämter besetzen in Examensvorbereitung gehen oder an einer anderen Uni ihr Studium fortsetzen, wenn du Lust hast auf Mitbestimmung, mal hinter die Kulissen zu gucken und dich für die Gestaltung der Lehre an der Fakultät interessierst, wäre das DEINE Gelegenheit! Ansonsten ist die Arbeit in der Fachschaft aber sehr vielseitig und auch was für Gremienmuffel. Du kannst zum Beispiel deine Mitstudierenden sehr glücklich machen indem du mit dem KVV-Team ein kommentiertes Vorlesungsverzeichnis gestaltest.

Die Fachschaft wünscht jetzt aber erstmal eine gute Erholung vom Semester, den Klausuren und Prüfungen! Passt gut auf euch auf, wir lassen von uns hören (ähm oder lesen) über diesen Newsletter, unsere Homepage http://www2.theologie.uni-heidelberg.de/fachschaft/ und für die viralen unter euch auch über die Fachschaftsseite und die Theologie Heidelberg Gruppe auf Facebook!

Deborah Kehr für die Fachschaft Theologie

Mit frischen Ideen in die Zukunft

Unter dem Motto „Zukunftswerkstatt“ fand am 12. 6. der Fachschaftstag in den Räumen der ESG im Karl-Jaspers-Haus statt. Einige Tage im Voraus wurde mit Flyern, Plakaten und Ankündigungen Werbung für diese Veranstaltung gemacht.

Der locker durchstrukturierte Tag begann mit einem entspannten Frühstück im ESG-Garten, gefolgt von ein paar aktivierenden, gruppendynamischen Spielen.

Mit Hilfe einer veranschaulichenden Powerpoint Präsentation wurden im Anschluss daran der Aufbau und die Aufgabenfelder der verschieden Kommissionen und Gremien an der Theologischen Fakultät vorgestellt, sodass auch der Fachschafts- und Gremienarbeit bis dato Fremde einen Überblick über diese Strukturen bekamen.

Daraufhin wurde die für den Tag vorgesehene Gruppenmoderationsmethode des  Open Space vorgestellt. Die Methode zeichnet sich durch eine innere Offenheit aus, indem die Teilnehmer eigene Themen und Anregungen ins Plenum bringen und dazu eine Arbeitsgruppe gestalten, der sich andere Teilnehmer mit ähnlichen Interessen anschließen können. In zwei Runden gab es so am Freitag je vier Bereiche, zu denen sich Gruppen fanden.

Erklärtes Ziel des Zukunftstages war es, durch die strukturelle Offenheit der Open Space Methode auch Raum zu bieten für frische Ideen und Anregungen von denjenigen Studierenden an der Fakultät, die bisher vielleicht nicht an der aktiven Fachschaftsarbeit beteiligt waren. An diesem Tag haben insgesamt rund 25 interessierte Menschen den Weg ins Karl-Jaspers-Haus gefunden, um ihre Vorstellungen und Meinungen für die Zukunft der Fachschaft Theologie fruchtbar zu machen.

Im Anschluss an ein gemeinsames Mittagessen, das – wie alle anderen Mahlzeiten an diesem Tag von der Fachschaft Theologie vorbereitet und gesponsert wurde – begann nachmittags die Gruppenarbeitsphase zu den ersten vier zuvor gebildeten Themenbereichen.

Besprochene Themen in dieser Runde waren zum Einen der anstehende Wegfall der Qualitätssicherungsmittel in ihrer jetzigen Form und mögliche Wege, damit umzugehen, zum Anderen neue Ideen, den Fachschaftsraum umzugestalten und besser zu nutzen, eine mögliche Umstrukturierung und Erweiterung der bisherigen Fachschaftsstruktur, sowie neue Ideen für von der Fachschaft veranstaltete Aktionen. Zwischendurch konnte sich frei an Kaffee und Waffeln bedient werden.

Die zweite Runde beschäftigte sich mit anderen Themenbereichen, darunter neuen Ideen für den Studientag, einer Diskussion über die jetzige Struktur der Orientierungstage für Studienanfänger und Studienortswechsler, sowie generell das Thema der Außenwirkung und Attraktivitätssteigerung der Fachschaftsarbeit. Hierbei wurde deutlich, dass der Fokus in Zukunft stärker darauf liegen sollte, die Fachschaft generell transparenter zu machen, für Lehramtsstudierende mit Theologie als Haupt- oder Nebenfach attraktiver zu gestalten und auch Studienanfängern die sich durch die Fachschaftsarbeit bietenden Möglichkeiten, das Leben an der Fakultät aktiv mitzugestalten, stärker zu vermitteln.

Die Ergebnisse aus beiden Gruppenarbeitsphasen wurden abschließend im Plenum vorgestellt und zu Themenbereichen gebündelt, die die aktive Fachschaft in Zukunft diskutieren und ggfs. umsetzen möchte.
Abgerundet wurde der arbeitsreiche, aber konstruktive Tag durch ein der angenehmen Atmosphäre entsprechendes Grillen im PTS-Garten, das nochmals Raum sowohl für weiterführende, als auch private Gespräche bot.

Ein Bericht von Alexander Stichternath