Vollversammlung Tagesordnung

Liebe Studierende an unserer Fakultät,

hiermit nochmals herzlich die Einladung zu ersten Vollversammlung der Theologiestudierenden im Sommersemester am Mittwoch, den 19.04.2017, um 14:00 s.t. im HS 007.  Folgende Punkte stehen an:

1. Berichte und Vorstellungen Ämter

2. Satzungsänderung

3a. Nominierungen Info-Referat und Studienkommission

3b. Wahlen Inforeferatund Studienkommission

4. Sonstige Tops

5. Ankündigungen und Sonstiges

Kaffee und Kekse sind natürlich vorhanden. Für die Ämter können im Vorfeld wie auch bei der VV Kandidat*innen vorgeschlagen werden. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

Serie: Was macht die Fachschaft eigentlich so, wenn man sie allein lässt?

Zuerst: Wir alle sind Fachschaft, also hat sich der Titel eigentlich erübrigt. Aber „alle die innerhalb der Fachschaft Verantwortung übernehmen“ klingt nun mal halt nur halb so fancy. Deswegen diese undifferenzierte Verkürzung .

Zum eigentlichen Thema: Vor etwas mehr als 2 Wochen waren einige Interessierte mit auf Fachschaftsfahrt und haben über die zukünftige Arbeit der Fachschaft, Selbstverständnis, mögliche Projekte usw. nachgedacht.

Ganz viel davon haben wir dokumentiert, einiges davon wollen wir im nächsten Semester auch in den öffentlichen Sitzungen beschließen. Darum soll nun in unregelmäßigen Abständen einige der Arbeitsergebnisse vorgestellt werden. Heute: WTS-Party

Eine der Gruppen hatte sich überlegt, dass es schön wäre die alte Tradition der WTS-Parties wiederzubeleben. Dazu wurde folgenes Konzept erstellt:

WTS Party

Einer der Vorschläge in der Gruppe Sonstiges war es, die WTS-Parties wieder zu beleben.

Konzept

Die WTS-Party soll eine Party von Theologen für Theologen sein.

Ziel ist es, eine Party im WTS anzubieten, die ‚Wohnzimmer-Flair’ hat. Das heißt, es soll sowohl Tanzen, als auch Gespräche möglich sein.

Es wäre auch nett, wenn man die Party zu einer Fakultätsparty machen kann, indem man Professoren und Assistenten zu DJ’s macht.

Da die letzten Parties zu groß geplant worden waren, soll zunächst mit wenigen Teilnehmern gerechnet werden. Geschätzt sind 40-50.

Ort

Die Party soll im WTS selber stattfinden. Aufgrund der vorgesehenen Teilnehmerzahl bietet es sich an, die Fläche zu begrenzen, damit die Party nicht zu weitläufig wird.

Möglich wäre das Foyer, wobei die Treppenaufgänge abgesperrt würden und das DJ-Pult in die erste Etage käme, sodass eine Art DJ-Balkon entsteht. Vor Ü1 könnte man mit einigen Sofas eine ruhigere Ecke einrichten.

Zeit

Die WTS-Party soll, wenn möglich, noch im Sommersemester stattfinden. Genaueres muss noch geplant werden.


Wie gesagt, das ganze ist bisher nur eine Idee und es wird noch einiges Arbeit an Arbeit kosten, wenn wir die Idee umsetzen wollen.

Wer aber unbedingt die WTS-Party wiederauferstehen lassen will, darf gerne bei der Planung mitmachen! -> Email an fachschaft@theologie.uni-heidelberg.de

Orientierungstage 2017

Ablauf der Orientierungs- und Einführungstage Sommersemester 2017

 Mittwoch, 05. April 2017

Ab 9:30:              Ankommen, kennenlernen

11:00:                 Wie funktioniert das Studium I

12:45:                 Gemeinsames Mittagessen (fakultativ, empfohlen)

14:00:                 Wie funktioniert das Studium II

15:00 – 17:00:   Stadtrallye (fakultativ) Treffpunkt: Hof Karlstraße 16

18:00:                 Gemeinsames Grillen (fakultativ) Hof Karlstraße 16

Donnerstag, 06. April 2017 (WechslerInnen-Tag)

9:30:                   Frühstück mit Dozierenden

11:00:                 Fakultätsführung

11:30:                 Vorstellung der Hochschulpolitik Fachschaftskeller Kisselgasse 1

12:00:                 Gemeinsames Mittagessen (fakultativ, empfohlen)

13:45:                 Vorstellung der Hochschulgruppen

14:00:                 a) Einführung in die Prüfungsordnungen, getrennt nach Abschluss

Anschließend: Stundenplanerstellung

  1. b) WechslerInnen-Kennenlernen, Fragen und Antworten zum Studium in Heidelberg

20:00:                 Kneipentour (fakultativ) Treffpunkt: Vor Kisselgasse 1

 

Freitag, 07. April 2017

10:00:                 Vorstellung der Konvente der Landeskirchen

10:30:                 Fragerunde mit Prüfungsamt (evtl. auch Fachstudienberater)

11:30:                 Studieren im Ausland

12:15:                 Abschlussrunde

13:00:                 Wanderung zur Thingstätte mit Picknick, Ende gegen 16:00 (fakultativ)

 

Soweit nicht anders vermerkt, finden alle Veranstaltungen in ÜR3, Karlstraße 16 (ganz oben) statt

Noch Fragen offen? Kontaktiert das Vorbereitungsteam!

Mission Impossible: ein Bericht vom Studientag 2016

Mission: Impossible?! – Verkündigung im Kontext einer globalen Gesellschaft

… so lautete das Motto unseres diesjährigen Studientags am 16.11., der um 10:10 Uhr „pünktlich mit zehn Minuten Verspätung“ durch Moderator Johannes Paulokat eröffnet wurde. Zu Beginn ging es erst einmal darum, was die Teilnehmer unter „Mission“ eigentlich verstehen. Hierzu wurden die Anwesenden aufgefordert, auf drei Plakaten ihre Position deutlich zu machen: „Mission gehört zum Selbstverständnis der Kirche“, „Mission bedeutet für mich…“ und „Mission spielt in meinem Leben eine wichtige Rolle“. Zudem wurde die Twitterwall vorgestellt: Unter #StudientagMission konnten alle Teilnehmer den ganzen Tag über Gedanken und Fragen zum Thema posten. Für Nicht-Twitternutzer gab es die Möglichkeit, analog Tweets auf Zetteln zu verfassen, die dann durch Jonas Lauter der Twitterwall hinzugefügt wurden.

Eröffnung der Podiumsdiskussion
Eröffnung der Podiumsdiskussion

Dann war es auch schon Zeit für den ersten Vortrag: Unter Moderation von Christoph Wiesinger diskutierten Dr. Roland Hardmaier (Evangelikaler), Dr. Markus Luber (Katholik) und Prof. Dr. Theo Sundermeier (Protestant) über unterschiedliche Missionsverständnisse. So sehen die Evangelikalen aufgrund des Missionsbefehls die Kirche zur Mission verpflichtet, die in Wort und Tat geschehen soll. Mission ist für sie die Grundaufgabe der Kirche. Dr. Markus Luber erklärte, dass der katholische Missionsbegriff beispielsweise durch das 2. Vatikanische Konzil und das Dokument „Dei Verbum“ geprägt wurde. Er verwies auch auf die Schrift „Evangelii Gaudium“ von Papst Franziskus, der Motivation für die Mission die Freude des Evangeliums nennt. Für Prof. Dr. Theo Sundermeier liegt der Schlüssel zum evangelischen Missionsverständnis nicht im Missionsbefehl, sondern in Mt 5: „Ihr seid das Salz der Erde“ und „Ihr seid das Licht der Welt“. Dadurch werden die Jünger auf eine Identität festgelegt die sie in die Welt tragen. Im Anschluss an die Diskussion stellten sich die Redner den Fragen des Publikums.

Nach einer kurzen Pause ging es direkt weiter mit dem Vortrag „Christliches Zeugnis in einer multireligiösen Welt – ökumenisches Dokument zur Mission“ von PD Dr. Claudia Jahnel. Dieses Dokument war in Zusammenarbeit des Ökumenischen Rats der Kirchen, des Päpstlichen Rats für Interreligiösen Dialog und der weltweiten Evangelischen Allianz entstanden. Angesichts von interreligiösen Spannungen, die oftmals zu Gewalt führen, werden hierin Empfehlungen für einen gemeinsamen Verhaltenskodex ausgesprochen. Dies ist umso bemerkenswerter, da eine solche Kooperation lange Zeit undenkbar war.

Damit war es auch schon Zeit für die Mittagspause. Wir stärkten uns mit hervorragendem indischem Essen aus dem „Raja Rani“, das für alle Teilnehmer kostenlos war. Allerdings wurde um Spenden gebeten, welche dem Projekt „Frühstück im Winter“ zugutekommen sollen, welches in wechselnden Gemeinden Bedürftige mit einem kostenlosen Frühstück versorgt.

Nach dem Essen stand der nächste Vortrag auf dem Plan. Nachdem sich der erste Teil vor allem mit praktischen Aspekten der Mission beschäftigt hatte, ging Rasmus Nagel in seinem Beitrag „Systematisch-theologische Grundlagen zu Universalität und Partikularität des christlichen Glaubens“ auf die theoretischen Grundlagen ein. Ausgehend vom zeitgeschichtlichen Kontext des Erstarkens identitärer Bewegungen über eine theoretische Abgrenzung der Begriffe „Universalität“ und „Partikularität“ stellte er die Frage, inwieweit der Glaube einen Universalitätsanspruch geltend machen kann. Auch wenn laut Twitterwall nach dem anspruchsvollen Vortrag dem ein oder anderen „der Kopf von all den -ismen“ schwirrte, zeigte sich das große Interesse auch an diesem Thema in der langen Fragerunde im Anschluss.

Danach gab es eine kurze Stärkung mit Kaffee, Tee und Keksen. Als dann alle wieder aufnahmefähig waren, konnte man je nach Interessenschwerpunkt an unterschiedlichen Workshops teilnehmen. Workshop 1: „Abendmahl online? Vom Wert der Virtualität für geistliche Angebote im Netz“ unter der Leitung von Oliver Weidermann beschäftigte sich mit der Frage, welche geistlichen Handlungen auch online durchführbar sind. Hierbei zeigte sich vor allem, dass die Beurteilung dieser Frage stark von dem Verständnis des Abendmahlsbegriffs der einzelnen Teilnehmer abhing. Der Möglichkeit des Segenspendens online standen jedoch alle positiv gegenüber. Der zweite Workshop: „Mission: Inklusion. Religionspädagogisches Arbeiten in inklusiven Gruppen“ unter der Leitung von Mareike Schnürer kam zu dem Ergebnis, dass man für erfolgreiche Inklusion unterschiedliche Bedürfnisse erkennen und darauf eingehen muss. Pfr. Jens Martin Sauter erzählte im Workshop „Taufe und Asyl. Warum wollen Flüchtlinge Christen werden, und was bedeutet das für unsere Gemeinden?“ von seinen persönlichen Erfahrungen zum Thema. In der Diskussion wurden verschiedene Probleme thematisiert. Workshop 4: „Fresh expressions of church – Praxisbeispiele von Kirche außerhalb kirchlicher Mauern“ von Adrian Schleifenbaum setzte sich mit der „FreshX“-Bewegung aus der anglikanischen Kirche in England auseinander. Und Pfr. Wolfgang Loest stellte im Workshop „Kirche 2.0. Verkündigung auf Facebook, Snapchat & Co“ unter anderem „Snapchurch“ und Mikroandachten auf Facebook vor.

Dann war es schon Zeit für die Abschlussrunde. Um zu sehen, inwieweit sich das Missionsverständnis der Teilnehmer im Verlauf des Tages gewandelt hatte, sollten alle nun zum zweiten Mal das Plakat „Mission bedeutet für mich…“ ergänzen.

Insgesamt lässt sich sagen, dass der von Felix Weise geplante Tag ein voller Erfolg war. Alle Teilnehmer haben eine Menge Denkanstöße und neue Blickweisen auf das Thema Mission erhalten. Somit hat sich der Besuch in jeder Hinsicht gelohnt!

von Jana Hofmann

Der nächste Studientag ist schon in Planung. Es wird ganz grob um die Thematik Kirche, Wirtschaft und Geld gehen. Wer Interesse hat mitzudenken und planen, ist herzlich eingeladen und kann sich bei Felix unter fachschaft@theologie.uni-heidelberg.de melden.

Was macht die Fachschaft eigentlich in den Ferien?

Neben Hausarbeiten schreiben, für Bibelkunden lernen und anderen tollen Dingen haben einige eurer Kommilitonen sich für 2,5 Tage in Bedeenkirchen zusammengesetzt, um intensiv an unterschiedlichen Themen der Fachschaft zu arbeiten. Was dabei rausgekommen ist, seht ihr nach der nächsten Maus entweder im nächsten Newsletter oder bei der nächsten Fachschaftssitzung, die schon nächste Woche stattfindet, Mittwoch den 15.03.2017 um 14 Uhr!

Anmelden!

Die Anmeldefrist zur Kirchentagsfahrt mit der Fachschaft geht heute offiziell zu Ende. Wenn ihr gerne mitfahren möchtet, meldet euch an! Das ist für uns ganz wichtig, um eine gewisse Planungssicherheit zu haben.

Also entweder hier das Dokument downloaden und an fachschaft@theologie.uni-heidelberg.de schicken oder am Fachschaftsbrett eine Anmeldung nehmen ausfüllen und an der Pforte abgeben oder direkt in den improvisierten Briefkasten.