Es kann losgehen…

Es ist fast alles vorbereitet. Jetzt fehlen nur noch Menschen die am Studientag teilnehmen. Ihr könnt das entweder analog tun, in dem ihr zur Neuen Uni / HS01 bzw. ab 11:00 Uhr zur ESG, Plöck 66 kommt, euch ’nen Kaffee nehmt und einfach mitdenkt, fragt und diskutiert. Oder natürlich auch digital: Auf unserer Twitterwall (https://walls.io/d6bc9) werden wir euch mit den Kernthesen und Diskussionspunkten des Studientags versorgen. Kommentiert, kritisiert, lobt auf Twitter, Insta, Facebook unter dem Hashtag #eswaronline. Und jetzt los!

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Herzlich Einladung im Anschluss natürlich auch zum Buß- und Bettagsgottesdienst der christlichen Hochschulgruppen und Wohnheime.

Studientag

Die Fachschaft veranstaltet jedes Jahr am Buß- und Bettag einen Studientag. An diesem Tag finden keine Lehrveranstaltungen statt, damit alle Studierenden die Möglichkeit haben am Studientag teilzunehmen. Thematisch sind dabei wenig Grenzen gesetzt. So wurden bereits Studientage zu tagesakutellen-politischen Themen geplant, eher auf die persönliche Frömmigkeit der Studierenden eingegangen oder ein theologisches Thema systematisch beleuchtet. Vorbereitet wird der Studientag von Studierenden und bietet immer wieder Möglichkeit sich selbst auszuprobieren und Erfahrungen im organisatorischen Bereich zu sammeln.

Wenn du Interesse hast den nächsten Studientag zu organisieren, einen guten Themenvorschlag hast oder grundsätzlich FRagen hast – melde dich beim Veranstaltungsreferat.

Studientag – wieso eigentlich?

Ein Bericht zum Studientag „Nimm das Kind und flieh – Flucht als Herausforderung des Glaubens“ am 19.11.2014
von Hanna Miethner und Jolanda Gräßel

Wir sind Studierende. Für uns – so mag man meinen – ist jeder Tag ein Studientag, ein Tag, an dem man gemeinhin studiert. Wieso also maßt sich die Fachschaft Theologie nun ein weiteres Mal an, den Lehrbetrieb am Buß- und Bettag zu pausieren und feierlich einen Studientag zu deklarieren?
Dazu lohnt sich zunächst ein klarer Blick auf das, was da eigentlich passiert ist, an einem Mittwoch im Schmitthennerhaus:

Der erste Befund des Tages: der Saal ist gut gefüllt. Bevor er angefangen hat, ist das schon ein großer Erfolg – die gelben Flyer liegen noch auf einigen Stühlen und Tischen, die sozialen Netzwerke erholen sich von extensiven Veranstaltungsankündigungen.
Jetzt kann es inhaltlich werden: Und das heißt für den Studientag zunächst, dass wir uns mit dem Inhalt einer biblischen Geschichte auseinandersetzen wollen. Mit der Methode des Bibelteilens tauschen wir uns aus über Mt 2, 13-20 aus und können bereits erste Bezüge zum Thema herstellen. Der Text beschreibt vor allem die Erfahrung von Gewalt und Ohnmacht, die Flüchtende machen.
Wieder im Plenum wird das um einiges plastischer: Dem Austausch in Kleingruppen folgt die Schilderung eines unserer Kommilitonen: Jassir Eric ist selbst aus dem Sudan geflohen, nachdem er sich hat taufen lassen und seine Familie ihn für tot erklärt hatte. Bei dieser Erfahrung bot ihm besonders der Glauben Halt und Trost. Damit hat Jassir so manch eine Selbstverständlichkeit unseres vergleichsweise sicheren Alltags infrage gestellt und eine uns weitgehend unbekannte Perspektive eröffnet.
Nach diesem persönlichen Einblick folgte eine Einschätzung der Fluchtbedingungen und vor allem der europäischen Sicherheitspolitik durch Frau Ulrike Duchrow. Langjährig engagiert in diesem Bereich, kann sie von überfüllten Flüchtlingsboten, unterlassener Aufnahme und Not der Erstankunftsländer berichten. In diesem Zusammenhang fordert sie mehr Unterstützung der europäischen Mittelmeerstaaten sowie eine Quotenreglung, die eine mögliche Aufnahme auch an andere innereuropäische Staaten vorsieht.
Bisher haben wir also einen persönlichen Eindruck von Flucht und eine Schilderung der Fluchtbedingungen gehört und mit dem nächsten Referenten die Möglichkeit, mehr über ein Asylverfahren hier in Deutschland zu erfahren.
Johannes Moll von der Flüchtlingsberatung der Diakonie Heidelberg schildert die Situation in Flüchtlingseinrichtungen vor Ort: in seiner Erzählung klingen Konflikte, mangelnder Schlaf, Furcht vor nächtlicher Abschiebung und Beengung an.
Noch regionaler und greifbarer wusste Marian Palager zu berichten. Seine Masterarbeit im Bereich Diakoniewissenschaften konzentrierte sich auf die Flüchtlingsarbeit der Diakonie in Heidelberg. Dabei stellte er alle Veränderungen dar, die sich hin zu einer professionelleren Lobbyarbeit im Bereich Asyl bewegen. Auch aus seinem persönlichen Engagement schöpfend kann er Einblicke in verwahrloste Einrichtungen geben, in denen Flüchtlinge mehr oder weniger permanent ohne Beschäftigung leben.

Damit war der Ton der Veranstaltung gesetzt und konfrontierte die Teilnehmenden mit Eindrücken, Informationen und Perspektiven auf das Thema Flucht. Am Ende blieb die Frage: „Was bedeutet Glauben im Kontext von Flucht und Asyl?“ derer wir uns am Nachmittag zuwenden wollten.

Für einen neuen Tagesabschnitt trafen wir uns gestärkt im Gewölbekeller des Schmitthennerhauses wieder: die Aufstellung des Raumes ist Programm: acht Tische kündigen je eine Expertin, einen Experten an, der sich gleich dort mit Studierenden weiter auseinandersetzen wird. Diese sind Ali-Rheza Saiid-Manesh, Ältester in der Kapellengemeinde und selbst aus dem Iran geflohen, Ekkehard Heicke, ein Pfarrer im Ruhestand, der sich selbst engagiert um Kirchenasyl bemüht gemacht hat,  Thomas Renkert, der sich gerade theoretisch mit einer Theologie des Asyls auseinandersetzt, die uns schon vom Vormittag bekannte Ulrike Duchrow sowie Johannes Moll, Murat Yulafci und Patricia Fischer aus der Heidelberger Mosaikgemeinde, Susanne Sommer vom Asylarbeitskreis und Benjamin Krauß, der im vergangenen Sommer die Lage ankommender Flüchtlinge in Griechenland vor Ort verfolgt hat.
Im Rahmen des Weltcafés finden sich Studierende innerhalb von drei Runden á 15 Minuten an den Tischen ein. Diese Zeit können sie nutzen, um vertiefende Fragen zu stellen, die sich immer wieder an die Überlegung zum Zusammenhang von Flucht und Glauben zurückbinden.

Nach angeregter Diskussion und um ein weiteres Mal verschobenen Blickwinkeln werden der reiche Ertrag aller Gespräche zusammengestellt.
Eine solcher Ertrag konzentriert sich vor allem auf den Komplex von Kirchenasyl. Für uns stellt sich ganz konkret die Frage, wie eine solche Form von Asyl für uns als potentiell angehende PfarrerInnen praktizierbar ist. Dazu erfahren wir, dass ein solches Bestreben meist in Zusammenarbeit mit der diakonischen Beratungsstelle und juristischem Beistand funktioniert. Ausschlaggebend dabei ist vor allem ein ausrechend starker UnterstützerInnekreis; biblisch fundiert sei eine Form von Kirchenasyl auf jeden Fall: immerhin sei es Kernbestand der christlichen Botschaft, Ausgrenzung in Teilhabe, Marginalisierung in Gemeinschaft umschlagen zu lassen. Unstrittig muss bleiben, dass eine christliche Kirche für alle bedrohten und Not leidenden Menschen unabhängig von deren religiöser Bindung offen ist.

Wir sind Studierende. Wir studieren. Und das fein säuberlich quantifiziert durch Leistungspunkte, gegossen in Wochenstunden, zementiert in dezimal bezifferte Noten. Wir sind Studierenden und das heißt nicht, dass wir das nur sind, sobald uns jemand einen Stundenplan auftischt, demnach wir unsere Speise kontrolliert und institutionell verbürgt zu uns nehmen. Vielmehr bedeutet uns das Gestaltungsraum, Möglichkeit, Inhalte zu schaffen, zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. Am Ende dieses Tages steht völlig außer Frage, dass der Studientag dieser Ambition in Gänze Rechnung getragen hat. Nicht zuletzt und in gebührender Anerkennung vieler Mühen konnten wir diesen Studientag erleben, weil ein paar wenige Menschen engagiert an dem Projekt Studientag gearbeitet haben. Benjamin Krauß, Hajo Kenkel und Jonathan Steinestel gilt unser Dank.
Auch und besonders heute haben wir studiert: haben uns in Inhalte vertieft, waren kritisch, involviert, betroffen, analytisch und vor allem waren wir nachhaltig begeistert!

Studientag „‚Nimm das Kind und flieh nach Ägypten‘ – Flucht als Herausforderung des Glaubens“ 19.11.2014, Schmitthennerhaus

Herzliche Einladung zum Studientag der Fachschaft Theologie am 19.11.2014 ab 10 Uhr im Schmitthennerhaus!

Der diesjährige Studientag steht unter dem Titel „‚Nimm das Kind und flieh nach Ägypten‘ – Flucht als Herausforderung des Glaubens“.
Damit sind drei Ebenen angesprochen:
Biblische Texte erzählen von Flüchtlingsschicksalen: Josefs Brüder sind „Wirtschaftsflüchtlinge“, genau wie Rut und Noemi; Maria, Josef und Jesus politische Flüchtlinge, die vor einem Massaker fliehen.
Flucht hat damit politische und ökonomische Gründe, aber es ist auch eine Herausforderung an den Glauben. An den Glauben derer, die ihre Heimat verlassen und sich auf eine unsichere Reise machen.
Es fordert aber auch den Glauben derer heraus, bei denen sie Zuflucht suchen.
Beim Studientag wollen wir uns mit Fluchtrealitäten auseinandersetzen und von Menschen hören, die sich dieser Herausforderung stellen.
An diesem Tag finden an der theologischen Fakultät keine Lehrveranstaltungen statt. Kommt also alle vorbei!

Link zur Facebookveranstaltung: https://www.facebook.com/events/348112098704721/

Dezember-News

Aktuelle Fachschafts-News
13.12.2009


1. FilmglühAbend am 16.12.2009

Weihnachten kommt näher, und damit es auch an unserer Fakultät noch einmal gemütlich und gemeinschaftlich wird, laden wir am nächten Mittwoch, den 16.12. ab 18h zu einem Adventsabend ein. Es wird Glühwein für 50cent sowie alkoholfreien Punsch, Plätzchen und Spekulatius umsonst geben, und ab 19h zeigen wir den Film „A Nightmare Before Christmas“ in HS 007 (PTS). Wer den nicht kennt, hat hier die Chance eine gravierende Bildungslücke zu schließen, für alle anderen: Immer wieder schön 🙂 Wir freuen uns auf Euch!

2. Bericht aus der Fachschaftsarbeit – Bildungsstreik

Vom 30.11.-04.12. fand wieder eine bundesweite Aktionswoche zum Bildungsstreik statt. Auch die Fachschaft war in diesem Rahmen aktiv und startete einen Aufruf an alle an unserer Fakultät Lehrenden, sich für eine bessere Bildung und verfasste Studierendenschaften einzusetzen. Unter anderem wurde ein Vortrag mit Frau Prof. Schoberth realisiert, in dem es um die Modularisierung der Studiengänge, die damit verbundenen Problematiken und die Zusammenarbeit mit den Studierenden ging. Wir bedanken uns insbesondere noch einmal bei Frau Schoberth, die trotz der kurzfristigen Organisation guten Zulauf fand!

3. Bericht aus der Fachschaftsarbeit – Studientag

Am 18.11. fand im Rahmen des Buß- und Bettages der diesjährige Studientag zum Thema „Kunst und Religion“ statt. Mit verschiedenen Referenten von nah und fern war ein spannendes und sehr inspirierendes Programm geboten, das uns in verschiedenen Seminaren, Vorträgen und einer Podiumsdiskussion zum Nachdenken brachte. Wir bedanken uns noch einmal ganz besonders bei den Christoph Wiesinger, Franziska Hageloch, Matthias Peine-Gebert und Moritz Menacher, die viel Zeit und Energie in die Umsetzung dieses Tages gesteckt haben!

Weil der Studientag mit einem hohen personellen (studentisch organisiert!) und finanziellen (teilweise privat bezahltem) Aufwand einhergeht, überlegt der Fakultätsrat, ob es sich lohnt, das bisherige Format weiterzuführen, oder es eher in einer abgespeckten Form (kürzere Zeiten – kompakteres Programm – nur lokale Referenten?) oder in einem anderen Rahmen aufzuziehen. Falls ihr euch an der Diskussion beteiligen wollte, Anregungen, Verbesserungsvorschläge oder eigene Meinungen habt -> schreibt uns an fachschaft@theologie.uni-heidelberg.de!


4. Vollversammlung II

Die nächste Vollversammlung findet am Mittwoch, den 27.01.2010 um 14ct statt (Achtung: Nicht, wie zunächst angekündigt, am 20.01.!). Merkt Euch den Termin bitte schon mal vor. Dort wird auch gewählt! Fachschaft sind wir alle – und Fachschaft lebt vom Mitmachen! Eine Liste der zu vergebenden Ämter sowie der aktuellen Amtsinhaber findet sich am Schwarzen Brett. Vielleicht ist ja was für Dich dabei?



5. Die Fachschaft Theologie wünscht allen eine besinnliche Adventszeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Aktuelle Fachschafts-News

Aktuelle Fachschafts-News
06.11.2009

1. Einladung in die Fachschaft

Auch im neuen Semester seid ihr herzlich eingeladen, in die Fachschaft zu kommen – mit Fragen, Kritik, Ideen und/oder eigenem Engagement. Wir treffen uns Mittwochs um 14h s.t. im Fachschaftskeller (hinteres Treppenhaus im WTS) und diskutieren, planen und koordinieren dort unsere Aktivitäten. Alle Sitzungen sind öffentlich und Stimmrecht erwirbt man sich durch Anwesenheit – es lohnt sich also auch schon als Gast vorbeizuschauen.

Informationen über die Fachschaftsarbeit findet ihr immer an unserem schwarzen Brett im WTS-Foyer und auf unserer Homepage www.theologie.uni-heidelberg.de/fachschaft. Fragen und Feedback sind auch per Email willkommen: fachschaft@theologie.uni-heidelberg.de

Wenn einer von uns im Fachschaftskeller sitzt, wird ab jetzt übrigens auch ein oranges Schild mit der Aufschrift „Keller ist offen“ am Fachschaftsbrett hängen. Nutzt die Gelegenheit einfach, um mal auf einen Kaffee bei uns vorbeizukommen!

2. Termine

11.11. (Mi), 14h    Vollversammlung der Theologiestudierenden
11.11. (Mi), 16h    Information über die neuen Studiengänge
18.11. (Mi)            Studientag
23.12.-06.01.        Ferien
06.02.2010 (Sa)   Ende der Vorlesungszeit

Einen ausgedruckten Flyer mit allen Terminen findet ihr übrigens auch am Fachschaftsbrett zum Mitnehmen.


3. Vollversammlung der Theologiestudierenden

Herzliche Einladung zur nächsten Vollversammlung, die nächsten Mittwoch um 14ct. in HS 007 (PTS) stattfindet.
Die Tagesordnung sieht wie folgt aus:

1) Formalia
2) Bericht aus der Fachschaft
3) Verwendung der Studiengebühren
4) Feministischer Lehrauftrag
5) Hochschulpolitisches
a) Semesterticket
b) Bildungsstreik
c) Verfasste Studierendenschaft
6) Sonstiges

4. Studientag: Kunst und Religion

Auch dieses Jahr wird es am Buß- und Bettag (18.11.) wieder in guter Tradition einen Studientag geben, an dem das reguläre Programm unterbrochen wird, um mal über den Tellerrand hinaus zu schnuppern. Das Motto lautet diesmal „Kunst und Religion“. Ein Hauptvortrag, Arbeit in „Seminar“-Gruppen (Vorbereitung nicht nötig), Podiumsdiskussion und zum Abschluss ein ökumenischer Gottesdienst – das Programm wird bunt und abwechslungsreich:

08.00 – 09.15 h Bücherflohmarkt
09.30 – 11.00 h Begrüßung und Hauptvortrag
Dr. Andreas Mertin „Religiöse Kunst heutzutage ist nichts als Blasphemie!“ – Thesen über Kunst und Religion heute. [Peterskirche]

11.30 – 13.00 h Seminare
Prof. G. M. Martin: Bibliodrama – Ein ästhetischer-theologischer Zugang (mit praktischen Übungen) [PTS ÜR K 3]
Dr. B. Joswig: Mit künstlerischen Mitteln Theologie treiben: Ein Tischprojekt: Altäre [KiGa 1]
PD G. Hartung: Kunst und Religion als symbolische Ordnungen. Ernst Cassirers An Essay on Man [PTS ÜR K 2]
Prof. A. Weber – jüdische Hochschule: Chagalls Kirchenfenster und ihre biblische Botschaft [ÖInst]

13.00 – 14.30 h Mittagspause

14.30 – 16.00 h Seminare
Prof. K. Tanner: C. D. Friedrich der Maler protestantischer Religiosität [PTS ÜR K 2]
Dr. R. Slenczka: Lukas Cranach und die Reformation [PTS ÜR K 3]
Dr. A. Wieczorek (Direktor Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim): Christliche Bilder und Zeichen zur Zeit der Christianisierung Süddeutschlands im Frühmittelalter [KiGa 1]
Dr. A. Mertin: Der gekreuzigte Frosch – Kunst und Religion im Widerspruch? [ÖInst]

16:00 – 16:30 h Kaffee mit Brezel

16.30 – 18.00 h Wortwechsel [Raumangabe folgt noch – bitte auf Plakat achten!]
Moderation: Prof. Lienhard
Teilnehmer: Prof. G.M. Martin, Dr. A. Mertin u.a.

danach Kaffee und Brötchen

19.00 h Ökumenischer Gottesdienst in der Peterskirche

5. Bericht vom Fachschaftswochenende

Vom 30.10.-01.11. hat sich die Fachschaft nach Mosbach-Neckarelz in die alte Mühle Mutschler zurückgezogen, um mal mit etwas mehr Zeit zu arbeiten. Inhaltlich haben wir uns mit verschiedenen Erwartungen an die Fachschaft, Medien und Kommunikation sowie der mittelfristigen Planung von Aktionen beschäftigt. Daneben kam aber auch das Gemeinschaftliche nicht zu kurz: aufregende Flussdurchquerungen, ein entspannter Grillabend und nächtliche theologische Diskussionen rundeten das Ganze ab, bevor wir nach erfolgreicher Arbeit erschöpft am Sonntag wieder in Heidelberg ankamen. Was wir erarbeitet haben, erzählen wir Euch ausführlicher auf der Vollversammlung (s.o.).

6. Info: Studium im Mittleren Osten (Beirut, Libanon)

Wird es Euch in Heidelberg langsam zu kalt oder hättet ihr Lust, Euch mal andere Luft um die Nase wehen zu lassen? Auch im nächsten Jahr vermittelt das Evangelische Missionswerk wieder Studienplätze und Stipendien an der Near East School of Theology, einer kleinen evangelisch-theologischen Fakultät in Beirut (Libanon). Gemeinsam leben und lernen hier evangelische Christen aus dem Libanon, Palästina, Syrien, Armenien, Kenia, dem Sudan, dem Irak und anderen Ländern. Dieser Rahmen bietet eine vorzügliche Gelegenheit, sich ausführlicher mit ökumenischen und interreligiösen sowie kulturhermeneutischen Fragestellungen, aber auch der Interaktion von Politik und Religion im Nahost-Konflikt zu beschäftigen, kontextuelle Theologie zu betreiben, die arabische Sprache zu lernen und eine sehr komplexe und spannende Kultur kennenzulernen.

Bewerbungsschluss für das Studienjahr 2010/11 ist der 10.12.2009, ein Faltblatt findet ihr im Anhang. Für nähere Informationen und Erfahrungsberichte könnt ihr Euch gern an Hanna Reichel (hannareichel@yahoo.de) wenden.

7. Augen auf im WTS

Leider müssen wir aus gegebenem Anlass darauf hinweisen, dass das WTS kein urzeitliches oder eschatologisches Paradies ist: Eine Kommilitonin wurde jüngst beklaut. Bitte achtet auf Eure Sachen und verwahrt Wertgegenstände in den Schließfächern vor der Bibliothek!